10.03.2014 0 Kommentare

Immer mehr Wirtschaftstreibende betroffen: Einbrecher haben Firmen im Visier.

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Foto: Guenter Hamich / pixelio.de

| Von der steigenden Einbruchskriminalität in Niederösterreich sind nicht nur private Wohnungs- und Eigenheimbesitzer, sondern auch immer mehr Wirtschaftstreibende betroffen. Nach Angaben des Innenministeriums wurden 2012 in Niederösterreich 956 Einbrüche in Büro- und Geschäftsräume zur Anzeige gebracht.

956 Einbrüche in Büro- und Geschäftsräumen, das sind fast doppelt so viele wie 2011, als die Polizei erst 490 derartige Delikte bearbeiten musste. Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den vorliegenden Kriminalitätsberichten der Jahre 2011 und 2012 entnimmt, sind die Täter in Niederösterreich auch auf Baustellen und Lagerplätzen sowie in Werkstätten, Fabriks- oder gewerblichen Lagerräumen aktiv. Hatte es 2011 zwischen Enns und Leitha 182 Einbrüche oder Einbruchsversuche auf Baustellen oder Lagerplätzen gegeben, waren es 2012 schon 827. In Werkstätten, Fabriks- oder gewerbliche Lagerräume waren die Einbrecher 2011 auf niederösterreichischem Boden 177 mal eingedrungen, 2012 bereits 680 mal. Diese Verbrechen explodierten binnen Jahresfrist um das Vierfache.

Gastronomie und Hotellerie haben ebenfalls unter der wachsenden Einbruchskriminalität in Niederösterreich zu leiden. Waren 2011 366 Einbruchsdiebstähle in Gaststätten und Beherbergungsbetrieben gezählt worden, waren es im Jahr darauf 415. Das ist ein Anstieg um 13 Prozent. Immer stärker Objekte der Begierde von Kriminellen sind auch die an öffentlichen Plätzen, wie z.B. an Bahnhöfen oder Bushaltestellen, aufgestellten Zigaretten- oder Getränkeautomaten. Hatten die Täter 2011 in Niederösterreich 101 Automaten „geknackt“ oder den Versuch dazu unternommen, sind 2012 schon 216 und damit mehr als doppelt so viele derartigen Straftaten zur Anzeige gebracht worden. (mm)

Info | www.bmi.gv.at

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Rubrik:: Panorama

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