09.09.2014 0 Kommentare

International erfolgreich: Bereits 100.000 Besucher auf der Schallaburg.

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Schallaburg-Geschäftsführer Kurt Farasin und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll begrüßten als 100.000ste Besucher der Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918“ Helga und Christoph Sattler aus Gutenstein auf der Schallaburg. (v.l.n.r.). Foto: NLK Burchhart

Schallaburg | Landeshauptmann Erwin Pröll und Schallaburg-Geschäftsführer Kurt Farasin begrüßten Christoph und Helga Sattler aus Gutenstein als 100.000ste BesucherInnen in der aktuellen Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918“. Die bisher umfassendste Ausstellung zum Ersten Weltkrieg auf der Schallaburg ist Herzstück und Drehscheibe der zahlreichen Aktivitäten des Landes Niederösterreich im Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs und stößt auch international auf großes Interesse.

„Ein aktueller Blick in die Welt zeugt deutlich, dass Frieden alles andere als selbstverständlich ist“, erklärt Landeshauptmann Erwin Pröll. „Umso mehr freut es, dass diese Ausstellung auf der Schallaburg, die ganz klar aufzeigt, welche Lehren wir aus der Geschichte ziehen müssen, von vielen Menschen besucht wird und bei internationalen Vertreterinnen und Vertretern und
in internationalen Medien große Beachtung findet. Bestärkt durch diesen Erfolg gehen wir die Vorbereitungen für ein Haus der Geschichte in Niederösterreich konsequent weiter“,
so der für Kulturagenden zuständige Landeshauptmann.

„Bis dato haben 1.862 Besucherinnen und Besucher in unserem Konfliktlabor streiten gelernt“, ergänzt Schallaburg-Geschäftsführer Kurt Farasin. „41.746 Personen wurden seit März durch die Ausstellung und durch die Schallaburg geführt. Über 200 Schülerinnen und Schüler von zehn Schulen aus der Region haben Projekte zum Thema ‚Heimatfront‘ gestaltet. Diese Zahlen zeigen, dass das Thema des Ersten Weltkrieges berühren und aufwühlen kann und soll. Es freut uns, dass wir gerade bei dieser Fülle von Ausstellungen zum Großen Krieg den Lead als internationales Ausstellungszentrum im Mostviertel übernommen haben“, so Farasin.

Der Maturant Christoph wollte zusammen mit seiner Mutter Helga Sattler die Pause vor Studienbeginn nützen, um sich die Ausstellung auf der Schallaburg anzusehen. Besonders interessiert hat ihn, dass hier die Schicksale einzelner Menschen beleuchtet werden. Im Herbst will Christoph, der mit ausgezeichnetem Erfolg maturiert hat, sein Statistik-Studium an der Universität Wien beginnen.

Die Ausstellung „Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918“ beleuchtet mit rund 1.000 Objekten auf 1.300 Quadratmetern Fläche sowohl individuelle Schicksale als auch die globalen Perspektiven der historischen Ereignisse. Die Schau in Kooperation mit dem Heeresgeschichtlichen Museum Wien und Schloss Artstetten ist noch bis 9. November 2014
zu sehen.

Info | www.schallaburg.at

Rubrik:: Kultur

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