02.02.2018 0 Kommentare

Islamisches Zentrum, Jüdisches Museum und die Gruft

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen Weyer unternahmen eine Exkurison nach Wien – ein Schülerinnentagebuch.

Foto: Privat

Am 18. und 19. Jänner machten wir, die III. HLW, eine Exkursion nach Wien und dabei wurden uns einzigartige Einblicke gewährt. Die Ankunft in Wien verlief trotz des schlechten Wetters gut und wir machten uns gleich auf den Weg ins Islamische Zentrum. Dort haben wir sehr viele Eindrücke in den Islam bekommen. Eine muslimische Frau hat uns auf eine sehr spannende und informative Reise mitgenommen. Der Besuch ist sehr zu empfehlen, da wir nun die Religion und auch den Hintergrund des Kopftuches viel besser verstehen können. Am Ende unseres Aufenthaltes in der Moschee bekamen wir die Möglichkeit bei einem Stillgebet zur Mittagszeit dabei zu sein. 

Nach dieser lehrreichen Führung verbrachten wir unsere wohlverdiente Mittagspause in Gruppen rund um dem Stephansplatz. Anschließend hatten wir keine typische Führung durch das jüdische Museum in Wien. Wir erlebten einen tollen Workshop mit einer sehr interessanten Frau namens Hannah. Uns wurde durch den Workshop erst so richtig bewusst, dass wir das Judentum nur durch den 2. Weltkrieg wahrnahmen. Ein Museum einmal anders – zuerst wurden unsere Fragen zum Thema Judentum beantwortet und diskutiert. Danach durften wir mit Fingerpuppen, die berühmte Persönlichkeiten darstellen, das Museum aus ihrer Sicht erkunden.

Nach unserem Besuch im jüdischen Museum haben wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft „Wombat’s“ an der Mariahilferstraße gemacht. Dort angekommen erhielten wir unsere Informationen für den Abend und anschließend die Schlüsselkarten zu den Zimmern, welche wir natürlich sofort ins Visier nahmen. Danach hatten wir Zeit um durch die Mariahilferstraße zu bummeln und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag wollten wir etwas über Obdachlose in Wien erfahren. Dazu teilten wir uns in zwei Gruppen. Eine Gruppe der “Shade Tours” ging in die Gruft und die andere hatte eine Führung rund um den Hauptbahnhof und lernte die Arbeit der Streetworker kennen. Bei den Rundgängen bekamen wir sehr viele interessante Informationen über Obdachlosigkeit. Unsere Führer, selbst von Obdachlosigkeit betroffen, erzählten uns ihre persönlichen Geschichten, welche uns sehr berührten und zum Nachdenken anregten. Wir bekamen somit bei allen Programmpunkten besondere Einblicke in andere Welten. 

Berufsbildende Schulen Weyer, bbs-weyer.at

Rubrik:: Panorama

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