17.07.2015 0 Kommentare

Jeder Kilometer zählt: MIVA-Autos und Rollstühle bei der ChristophorusAktion 2015.

„Pro unfallfreiem Kilometer einen ZehntelCent für ein MIVA-Auto“: Spendensammlung der MIVA Austria – Beispielland: Peru – ChristophorusSonntag am 26. Juli.
Auf bewährte Weise bittet die österreichische MIVA mit ihrer ChristophorusAktion im Juli vor allem Autofahrer um ihren Beitrag.

Schwester in Lima mit Kindern  Foto: MIVA

Die Schwester in Lima kümmern sich fürsorglich um die Kinder in den Armenviertlen.
Foto: MIVA

 

Einer von vielen Projektpartnern ist in diesem Jahr der junge Frauenorden „Siervas del Plan de Dios“ (Dienerinnen des Planes Gottes) in Lima, Peru. Mit großem Einsatz sorgen sich die Schwestern um Menschen in den Armenvierteln der Stadt. Sie unterrichten die Kinder, bringen den Alten Essen, helfen bei der Verbesserung der notdürftig eingerichteten Behausungen. Zudem betreiben die Schwestern eine Schule für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen. Sie entdecken Talente, fördern Begabungen und eröffnen so den jungen Menschen ungeahnte Perspektiven. Einige der Schüler kommen aus Armensiedlungen am Rand der Stadt. Sie werden täglich abgeholt und zurückgebracht. Ein Chauffeur ist dafür mit einem Kleinbus mehrere Stunden täglich unterwegs.
Die Ordensgemeinschaft ist für ihren Dienst in der riesigen Stadt auf funktionierende Fahrzeuge angewiesen. Aber sie haben die MIVA auch um Unterstützung für ein ganz besonderes Projekt gebeten: In der Schule werden dringend neue und bessere Rollstühle benötigt. Die ChristophorusAktion soll ermöglichen, dass demnächst in Lima MIVA-Fahrzeuge besonderer Art unterwegs sind.

Unterwegs in den Bergen Perus

Bus von "Miva" fährt duch die Hauptstadt Lima.  Foto: Miva

Bus von “MIVA” fährt duch die Hauptstadt Lima.
Foto: MIVA

Die MIVA ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche, das sich die Finanzierung von Fahrzeugen aller Art für Mission und Entwicklung zum Ziel gesetzt hat. MIVA-Autos bringen Priester in die Dörfer, Kinder zur Schule, Patienten ins Krankenhaus, medizinisches Personal zu den Stützpunkten. Sie sind für die unterschiedlichsten Pastoral- und Entwicklungsprojekte unterwegs. Mit den Spenden aus Österreich werden alljährlich Projekte in etwa 60 Ländern der Welt unterstützt.
Seit 35 Jahren ist der aus Königswiesen in Mühlviertel stammende Missionar und langjährige MIVA-Projektpartner Franz Windischhofer in Peru im Einsatz. Er betreut fünf Pfarren im Hochland von Peru, mit einem Einzugsgebiet von der Größe des Bundeslandes Salzburg. Windischhofer hat kürzlich einen neuen MIVA-Geländewagen erhalten und ist sehr zufrieden mit dem Fahrzeug, das auf einer Höhe von bis zu mehr als 5000 Metern nicht versagt und robust genug ist, die dauernden Erschütterungen auf den oft sehr schlechten Bergstraßen auszuhalten. „Dass ich mit dem Rücken noch kaum Probleme habe, verdanke ich auch der MIVA“, sagt Pfarrer Windischhofer, der fast täglich ins Auto steigt.

ChristophorusSonntag
Am ChristophorusSonntag, dem 26. Juli 2015, werden in vielen österreichischen Pfarren Fahrzeugsegnungen abgehalten. Besonders gekennzeichnete Opferstöcke in den Kirchen stehen für die Spende zur ChristophorusAktion bereit.

info | miva.at

Rubrik:: Panorama

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