09.04.2015 0 Kommentare

Identitätsstiftend: Kompetenzzentrum Birne soll Mostviertler Kulturgut erhalten.

Primus der Mostbarone Johannes Zarl, Geschäftsführerin des Mostbirnhauses Michaela Schmutz, Franz Rosner, Michaela Hinterholzer, Andreas Hanger, Raiffeisen Region Amstetten Direktor Andreas Weber,Franz Lumesberger, Franz Teichmann

Primus der Mostbarone Johannes Zarl, Geschäftsführerin des Mostbirnhauses Michaela Schmutz, Franz Rosner, Michaela Hinterholzer, Andreas Hanger, Raiffeisen Region Amstetten Direktor Andreas Weber,Franz Lumesberger, Franz Teichmann

Die LEADER Region Tourismusverband Moststraße hat es sich zur Aufgabe gemacht, die identitätsstiftenden Streuobstwiesen im Mostviertel zu erhalten. Fakt ist, dass die Birnbäume als Kapital des Mostviertels gelten und somit die regionale Identität formen, sowie den regionalen Tourismus und die Landwirtschaft beeinflussen. Ebenfalls Tatsache ist, dass der derzeitige Streuobstbestand aber vor zahlreichen Herausforderungen, wie der problematischen Fördersituation, Krankheiten, landwirtschaftlichem Strukturwandel und sehr niedrigen Obstpreisen, steht.

Genau deswegen hat die Moststraße-Obfrau Michaela Hinterholzer mit ihrem Team das Kompetenzzentrum Birne geschaffen. „Es ist höchste Zeit zu handeln, damit unsere Kinder und Enkelkinder auch noch etwas von unseren Birnbäumen haben. Allein im Bezirk Amstetten gibt es einen Rückgang der Birnbäume seit 1938 um mehr als 40%, “ erwähnt die Obfrau.

Auch Nationalrat Andreas Hanger freut sich, dass er als Obmann der LEADER Region Eisenstraße Niederösterreich als Kooperationspartner dabei ist und ist sich sicher, dass durch die Baumpflanzaktion als Teil des Kompetenzzentrums Birne die Qualität gesichert wird: „Es sollen mindestens 3.000 gesunde Bäume pro Jahr ausgegeben werden und auch die Pflege der Bäume in diese Aktion integriert werden.“

Die Baumpflanzaktion wurde Ende des Jahres 2014 vom Regionalmanagement durch die LEADER Region Tourismusverband Moststraße als Kooperationsprojekt gemeinsam mit den LEADER Regionen Eisenstraße Niederösterreich und Südliches Waldviertel Nibelungengau übernommen. Franz Lumesberger von der NÖ Agrarbezirksbehörde ist überzeugt davon, dass dieses wichtige Projekt weiterhin erfolgreich sein wird.

Auch die Mostbarone sind von den Streuobstwiesen abhängig. Primus Johannes Zarl begrüßt jede Maßnahme, die in Richtung Sortenerhaltung geht und ist sich sicher, dass dieses Projekt nur durch konsequente Zusammenarbeit funktioniert. Der Most der Mostbarone ist ein sehr gutes Beispiel für diese Zusammenarbeit. Auf diese Art möchte auch der Obmann des Imkerverbandes Amstetten gemeinsam mit der Moststraße ein Projekt auf die Beine stellen, welches möglichst viele Imkerinnen und Imker einbinden soll und somit die Wichtigkeit der Streuobstwiesen hervorhebt.

 

Rubrik:: Mostviertel

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