09.02.2015 0 Kommentare

“Maria Seesal ist unser Lebensprojekt” – Zwei Unternehmerinnen eröffnen Pilger- und Fastenhaus.

 Am Bild: der Ybbsitzer Bürgermeister Josef Hofmarcher und Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Mag. Andreas Hanger (vorne, v.l.) sowie Petra Gassner, Abt Mag. Petrus Pilsinger, „Kirchenvater“ Franz Pöchhacker, Mesnerin Maria Danner, Ulrike Ginzler und Landtagsabgeordnete Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer (hinten, v.l.).

vorne, v.l. Ybbsitzer Bürgermeister Josef Hofmarcher, Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger
hinten v.l. Petra Gassner, Abt Petrus Pilsinger, „Kirchenvater“ Franz Pöchhacker, Mesnerin Maria Danner, Ulrike Ginzler, Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer
Foto: Privat

Eisenstraße | Am Dienstag, letzter Woche ist das von den beiden Unternehmerinnen Ulrike Ginzler und Petra Gassner betriebene Pilger- und Fastenhaus in Maria Seesal in Ybbsitz eröffnet worden. Die ersten Fastengäste sind begeistert. „Maria Seesal mit seiner Wallfahrtskirche und der herrlichen Naturlandschaft ist ein optimaler Ort, um zur Ruhe zu kommen“, berichtet Wilhelm Miffek aus Wien, einer der ersten Fastengäste in Maria Seesal.

Im Vorjahr haben Ginzler und Gassner den ehemaligen Waldgasthof vom Blinden- und Sehbehindertenverband übernommen. Nach kräftigen Investitionen – unter anderem in einen modernen Zubau mit Wellnessbereich, Massage- und Kosmetikräumen sowie einem Multifunktionssaal – starteten Anfang Februar die ersten Heilfastenkurse. Neben dem Fastenhaus mit 13 Zimmern zählt auch ein Pilgerhaus mit 8 Zimmern zum Ensemble. Eine Hackschnitzelheizung versorgt die Gebäude mit Wärme.

„Fasten und Pilgern werden in diesem revitalisierten Haus auf neue, attraktive Art und Weise vermittelt– eine gute Symbiose für Leib und Seele“, fand Abt Petrus Pilsinger vom Stift Seitenstetten beim Lokalaugenschein. Den Mut und den Einsatz der beiden Neo-Besitzerinnen hob Eisenstraße-Obmann und Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger hervor: „Ich habe selbst am ersten »5-Elemente-Fastenkurs« teilgenommen und kann es nur weiter empfehlen. Damit Regionalentwicklung funktioniert, braucht es engagierte Menschen wie Ulrike Ginzler und Petra Gassner.“ Für Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, Vorsitzende von Mostviertel Tourismus, fügt sich das Projekt ideal in die Tourismusstrategie des Landes Niederösterreich: „Pilgern erlebt eine echte Renaissance. Entspannen, Erholen – das wird hier erlebbar.“ Die gute Beziehung zwischen dem Fasten- und Pilgerhaus und der Wallfahrtskirche wiederum strichen Mesnerin Maria Danner und „Kirchenvater“ Franz Pöchhacker hervor.

Ulrike Ginzler aus Ybbsitz und Petra Gassner aus Laussa beschäftigen sich seit über 15 Jahren mit dem Thema Heilfasten. Als Arbeitskolleginnen wagten sie den Sprung in die Selbstständigkeit. „Maria Seesal ist unser Lebensprojekt. Ohne die Unterstützung unserer Familien wäre das nicht machbar gewesen“, berichteten die beiden. Die Rückmeldungen der Gäste bestärken sie auf ihrem Weg. Während sich die Pilgersaison hauptsächlich auf die Monate April bis Oktober konzentriert, werden die Fastenkurse ganzjährig angeboten. Auch für eine medizinische Begleitung ist gesorgt. Langfristig sollen im Fasten- und Pilgerhaus Maria Seesal 10 bis 15 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Maria Seesal gilt als Geheimtipp für Pilger und Ruhesuchende entlang des oberösterreichischen Mariazellerwegs.

info | www.fasten-haus.at

Rubrik:: Mostviertel

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