19.01.2015 0 Kommentare

Laut, lustig und informativ: Master Science Day der FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg.

Die GewinnerInnen des Master Science Slam 2015 (v.l.) Kathrina Gradl, Harald Stressler, Maria Reiter, Barbara Pragler, Julia Ramsmaier

Die GewinnerInnen des Master Science Slam 2015: (v.l.) Kathrina Gradl, Harald Stressler, Maria Reiter, Barbara Pragler, Julia Ramsmaier Foto: privat

Beim 3. Master Science Day der FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg am 19. Jänner
präsentierten 88 Studierende aus vier Studiengängen die Ergebnisse ihrer aktuellen Forschungsarbeiten als 3-Minuten-Slam. Die Vorgabe war sowohl informativ, als auch unterhaltsam zu sein.

 

Publikumspreis Angie Sassel Foto: privat

Publikumspreis Angie Sassel
Foto: privat

Wie unterhaltsam das sein kann, bewiesen 88 Studierende aus vier Studiengängen beim dritten Master Science Slam der FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg am vergangenen Samstag. Von 9 bis 16 Uhr ging es im Audi-Max Schlag auf Schlag. Jeder Studierende hatte exakt drei Minuten Zeit, der Expertenjury und dem Publikum seine Erkenntnisse aus dem Forschungsseminar vorzustellen. Als Unterstützung waren nur solche Präsentationsmittel erlaubt, die man eigenhändig mit auf die Bühne nehmen kann. Hier bewiesen viele ihre Problemlösungskompetenz und schufen die eigenwilligsten Kreationen – vom rote Rüben Kostüm über Oma Mizi bis hin zu sprechenden Socken – oder sie versuchten, nur mit ihrer Stimme zu überzeugen. Für alle ging es um den Sieg, der zum einen von der Fachjury bewertet wurde, zum anderen vom Publikum. Hier entschied die Lautstärke des Applaus. Das Rennen aus Sicht der Fachbereichsleiter machte Harald Stressler aus dem Studiengang Regenerative Energie-Systeme & technisches Energie-Management mit seiner informativen wie pointenreichen Aufklärung, was ein Kaminofenbesitzer beim Heizen so alles falsch machen kann. Dicht auf den Fersen und mit Platz 2 belohnt wurde MariaReiter aus dem Studiengang Lebensmittelproduktentwicklung & Ressourcenmanagement, die eine unterhaltsame Lösung präsentierte, wie sich Fallstoffe in nicht erhitzten Säften künftig nicht mehr am Boden absetzen. Platz 3 teilen sich Kathrina Gradl aus dem Studiengang Bio-Markting und Barbara Prägler aus dem Studiengang Lebensmittelproduk-tentwicklung & Ressourcenmanagement, die mit neuen Einsatzbereichen für die rote Rübe in der Mund- und Zahnhygiene sowie der Entwicklung eines Anti-Kater-Getränkes überzeugten. Auch beim Publikumspreis gab es heuer ein ex aequo. Angie Sassel  aus dem Studiengang Bio-Marketing setzte dafür auf einen amüsanten Vergleich zwischen den Bergen Österreichs und ihrer Heimat Luxemburg und ließ auch eine Kostprobe ihrer Muttersprache hören bei der Erklärung, was ein Fitnessprodukt für normale Bergwanderer können sollte. Julia Ramsmaier, ebenfalls aus dem Studiengang Bio-Marketing, adaptierte den Erfolgssong von Helene Fischer und sang ihre Forschungsergebnisse über die rote Rübe als neues Fitnessprodukt für Frauen. Damit Das wiederum spricht für den Unterhaltungswert und beweist, dass Wissenschaft alles andere als trocken sein muss.

info | www.amu.at

Rubrik:: Mostviertel

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