31.03.2014 0 Kommentare

Masters-Ski-WM: Viel Lob für die Veranstalter. Österreich triumphierte mit 52 Goldenen.

Masters-WM-Bilanz-Zettel-Fans

Die Göstlinger ließen „ihre“ Kathrin am Samstag in der „Ramsauhof WM-Arena“ hoch leben.

Göstling/Ybbs | Die monatelangen Vorbereitungsarbeiten haben sich bezahlt gemacht. Die einwöchige Masters-Ski-WM ging erfolgreich über die Bühne. Lob kam von höchster Stelle. 

Masters-WM-Bilanz-Brillant

Mit einem „Edelstein“ bedankte sich FIS-Masters-Verantwortlicher Dr. Harald Herbert für die „brillante Organisation“ beim Schiclub Göstling-Hochkar. Am Bild: OK-Chef Robert Fahrnberger, die technische Delegierte Jana Palovicova, Bürgermeister Franz Heigl und Dr. Harald Herbert (v.l.).

„Das FIS Weltkriterium Masters-Ski-Alpin in Göstling-Hochkar war eine der besten Masters-Weltmeisterschaften, die wir je hatten“, kam am Schlusstag der Megaveranstaltung Lob von höchster Stelle: FIS-Masters-Verantwortlicher Harald Herbert bedankte sich nach neun Wettkämpfen in fünf Tagen für die „brillante Organisation“ des Schiclubs Göstling-Hochkar. „Die Latte für die nächste WM liegt nun sehr hoch. Es war sportlich perfekt und von der Stimmung und Gastfreundschaft her großartig“, ergänzte die technische Delegierte Jana Palovicova.

Masters-WM-Bilanz-Sponsoren

Am Schlusstag wurden auch die Sponsoren des FIS Weltkriterium Masters Ski-Alpin vor den Vorhang geholt. Stellvertretend für alle Unterstützer: Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Mag. Andreas Hanger (für die WM-Medaillen), Klaus Moser (Moser Wurst), Dir. Johann Vieghofer (Raiffeisen) sowie Elfi Danner-Deufl und Robert Fahrnberger vom SC Göstling-Hochkar (v.l.).

Im Medaillenspiegel setzte sich das Gastgeberland klar von den rund 20 anderen Nationen ab: Österreich heimste 52 Goldene und insgesamt 129 Medaillen ein, dahinter folgten die Publikumslieblinge aus Japan mit 6 Goldenen. Die zweitmeisten Medaillen nach Österreich holte Deutschland (17). Emotionale Höhepunkte der Masters-WM-Woche waren der Super G-Triumph von Lokalmatador Andreas Buder, der Slalom-Krimi, den Thomas Sykora für sich entschied, und der Super G-Klassensieg des dritten Göstlingers im Bunde, Rainer Herb, der mit gebrochener Rippe seinen 26. Weltmeisterschaftstitel holte. Mit einem Legendenrennen mit großer Promidichte – von Michael Walchhofer bis ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel – war die größte je in Niederösterreich ausgetragene offizielle Skisportveranstaltung am Montag hochkarätig und gleichzeitig gemütlich eröffnet worden.

Masters-WM-Bilanz-Zettel-Gewehr

Von der Marktgemeinde Göstling gab es für die passionierte Jägerin Kathrin Zettel ein Jagdgewehr

Fans ließen Kathrin Zettel hochleben

Würdig abgeschlossen wurde sie am Samstag mit einem Olympia-Empfang für Kathrin Zettel. Die Bronze-Medaillengewinnerin von Sotschi strahlte in der bis auf den letzten Platz gefüllten „Ramsauhof WM-Arena“, als sie mit Geschenken überrascht wurde. Die passionierte Jägerin erhielt ein Jagdgewehr von der Gemeinde Göstling, einen Liegestuhl samt Niederösterreich-Urlaub von Landesrat Stephan Pernkopf und Abgeordneten Anton Erber sowie ein weiteres jagdliches Präsent von ihrem Fanclub. Bei Freibier ließen die Göstlinger ihre Kathrin hochleben.

„Wir hatten viele Träume vor dieser Masters-WM. Es ist uns gelungen, diese in die Tat umzusetzen und in manchen Bereichen sogar zu übertreffen“, fasste OK-Chef Robert Fahrnberger zusammen. Der „Mastermind“ hinter der Veranstaltung wurde mit „Standing Ovations“ von den Masters-Sportlern gefeiert, er holte aber vor allem sein Team vor den Vorhang. „Wir hatten an einzelnen Tagen bis zu 200 Helfer im Einsatz. Euch allen gebührt dieses Lob. Vielen Dank auch für die große fachliche Unterstützung durch die FIS, den ÖSV und den LSV – und natürlich an unsere zahlreichen Sponsoren, ohne die wir die Masters-WM nicht durchführen hätten können“, so Fahrnberger.

Masters-WM-Bilanz-Verantwortliche

Die Verantwortlichen der Masters-Ski-WM in Göstling-Hochkar: Dr. Harald Herbert, Jana Palovicova und Werner Burmann (technische Delegierte), ÖSV-Masters-Referent Gerd Köhler, die Rennleiter Anton Haidler und Robert Aujesky, OK-Chef Robert Fahrnberger, LSV-Masters-Referent Anton Wicho und Elfi Danner-Deufl stellvertretend für die vielen Helfer des SC Göstling-Hochkar (v.l.). Fotos: SC Göstling-Hochkar

Sportlich klang die WM-Woche am Samstag mit einem Masters-Weltcuprennen aus – auch hier passte die Organisation perfekt. Bei einem Budget von rund 220.000 Euro löste die Großveranstaltung eine Wertschöpfung in der Region in der Höhe von einer Million Euro aus. Der Masters-Rennsport feierte in Göstling ein dreifaches Jubiläum: 50 Jahre Masters-Rennlauf Alpin, 35. FIS Weltkriterium und 35 Jahre Masters-Weltcup.

Alle Ergebnislisten unter:
www.sc-goestling-hochkar.at

Rubrik:: Mostviertel

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