06.05.2016 0 Kommentare

Neuhofner Extremtaucher überrascht auf den Philippinen mit einem 2. Platz.

Foto: Privat

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Ein äußerst spannender Wettkampf erwartete Markus Helm bei der „Freedive Panglao Depth Challenge 2016“ auf den Philippinen, dem größten Freediving Event in Asien.

Diese Challenge mit Teilnehmern aus 13 verschiedenen Nationen stellte für den Extremtaucher aus Neuhofen/Ybbs eine ganz besondere Herausforderung dar, da sich der Bewerb aus drei verschiedenen Disziplinen zusammensetzt. Am ersten von drei Tagen stand seine Paradedisziplin „Constant Weight“ (Tieftauchen mit Flossen) am Programm. Hier konnte Markus Helm seine ganze Klasse ausspielen und erreichte eine ausgezeichnete Tiefe von 88 Metern. Dies bedeutete auch Rang eins in der Zwischenwertung. „Es war ein echt toller Tauchgang bis zur letzten Sekunde. Es stimmt mich sehr positiv, dass es gleich auf Anhieb so toll geklappt hat, zumal ich bis dato noch nicht die Gelegenheit hatte, in Österreich zu trainieren“, so ein begeisterter Markus Helm.

Souverän abgetaucht

In der Disziplin „Free Immersion“ (mit den Händen am Seil runter und wieder rauf ziehen) erreichte der 31-Jährige am zweiten Tag 76 Meter. Hier war der Chinese Sendoh Wang mit 85 Metern aber eine Klasse für sich und verwies den Neuhofner auf Platz zwei. „Ich war aufgrund des Trainingsrückstandes schon ziemlich am Limit, ich habe die Tiefe also perfekt gewählt. Mit dem zweiten Rang bin ich aber sehr zufrieden, da Sendoh Wang hier einfach nicht zu schlagen war“, so das Resümee von Helm nach Tauchgang zwei.

Perfekter Abschluss

Den Abschluss eines äußerst spannenden Wettkampfes bildete die Disziplin „CNF“ (Tieftauchen ohne Flossen). Markus Helm konnte auch hier eine sehr gute Leistung mit einer Tiefe von 50 Metern abrufen und musste sich erneut nur dem Chinesen Wang geschlagen geben. Damit durfte sich der Neuhofner auch über den ausgezeichneten zweiten Rang in der Gesamtwertung freuen. „Für mich war dieser Wettkampf definitiv einer der schwierigsten, den ich bisher bestritten habe, da ich eigentlich nur auf die Disziplin mit Flossen spezialisiert bin und ich kurz zuvor auch noch bei den Österreichischen Meisterschaften angetreten bin. Ich bin also sehr überrascht über meine zwei persönlichen Bestleistungen“, so der äußerst zufriedene Markus Helm.

Die Rekordjagd beginnt

Ursprünglich war dieser Wettkampf nur als Training für einen bevorstehenden Rekordversuch geplant. In den nächsten 20 Tagen will sich Markus Helm nun auf den Philippinen vorbereiten um am 25. und 26. Mai seine persönliche Bestmarke von 96 Metern mit Flosse überbieten. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich meinen Rekord knacken kann und auch an der magischen 100 Meter-Marke kratzen kann. Ich werde nun versuchen bestmöglich zu trainieren und wenn alles gut läuft dann sollte das auch klappen“, blickt Markus Helm sehr zuversichtlich in Richtung Rekordversuch.

Rubrik:: Mostviertel

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