11.07.2014 0 Kommentare

NÖ Diplomarbeitsbörse – letzte Chance für geförderte Abschlussarbeiten.

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Bei seiner Abschlusspräsentation im Scheibbser Rathaus stellte Stefan Lucin die Ergebnisse seiner Masterarbeit „Raumbezogene Identität und Stadtimage als Basis der Stadtentwicklung“ am Beispiel von Scheibbs vor. Im Bild (v.l.): Barbara Reisenbichler (Kulturpark Eisenstraße), Bernhard Hofecker (Stadtgemeinde Scheibbs), Hans Stixenberger (Dorf- und Stadterneuerung), Stefan Lucin (Universität Wien), Walter Windpassinger (Obmann von scheibbs.IM.PULS), Adelheid Ressl, Wirtschaftsbund-Obmann August Höllmüller
Foto: www.eisenstrasse.info

Eisenstraße | Im Zuge des Kooperationsprojekts „Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung“ haben Gemeinden oder Vereine die Möglichkeit sich Themen ihrer Wahl von Studierenden ausarbeiten zu lassen. Bereits 54 Themen konnten vermittelt werden.

Das Kooperationsprojekt „Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung“ des Regionalverbands NÖ Mitte und einiger Leader-Regionen Niederösterreichs, darunter auch der Kulturpark Eisenstraße, neigt sich dem Ende zu neigt. Nur noch kurze Zeit besteht für Gemeinden oder Vereine die Möglichkeit, sich im Rahmen des Projektes Themen ihrer Wahl von Studierenden ausarbeiten zu lassen.

Ergriffen hat diese Chance bereits die Stadtgemeinde Scheibbs. Dort hat der Studierende Stefan Lucin im Rahmen seiner Masterarbeit das Image der Stadt näher unter die Lupe genommen und mittels Fragebögen untersucht. Vergangenen Freitag präsentierte er seine Arbeit im Rahmen einer Abschlusspräsentation den anwesenden Vertretern der Stadt. „Wir sind Stefan sehr dankbar für die viele Zeit, die er investiert hat. Seine Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit in unserem Stadtentwicklungsprozess und haben auch in den Markenbildungsprozess für Scheibbs Eingang gefunden“, schätzt Bürgermeisterin Christine Dünwald die Arbeit des engagierten Studierenden aus Wien. Sie kann allen Interessierten nur raten, das Service der NÖ Diplomarbeitsbörse ebenso zu nutzen, denn „die Studierenden erarbeiten wertvolle, brauchbare Inhalte und erhalten zugleich die Möglichkeit, in ihrer Abschlussarbeit praxisrelevante Themen zu behandeln.“

Schnittstelle zwischen Gemeinden, Regionen und Wissenschaft

Insgesamt konnten im Rahmen der Diplomarbeitsbörse in Niederösterreich bereits 54 Themen an der Schnittstelle zwischen Gemeinden, Regionen und Wissenschaft vermittelt werden. Neben Stefan Lucin arbeiten noch drei weitere Studierende im Dienste der Region: Evelyn Baierl geht in ihrer Arbeit den Auswirkungen des demographischen Wandels auf das strategische Personalmanagement nach, Georg Trimmel beschäftigt sich mit der Bodenpolitik und dem Flächenmanagement im ländlichen Raum und Katharina Lassacher erarbeitet ein Nachnutzungskonzept für die Hallen sowie die Schmiede am Areal der Neubruck Immobilien GmbH.

Zentrale Drehscheibe ist die Webseite www.diplomarbeitsboerse.info. Themenvorschläge für wissenschaftliche Arbeiten können hier online von Gemeinden aus Niederösterreich eingebracht werden. Strategische Gemeindeentwicklung, Raumentwicklung, Regionale Identität, Demographie, Stadt- und Regionalmarketing und Gemeindeverwaltung sind mögliche Themenbereiche. Sobald ein neues Thema eingegeben wurde, setzt sich ein Mitarbeiter des Regionalverbands Mitte mit dem Themengeber in Verbindung und versucht, das Thema einem Studierenden zu vermitteln. Die Diplomarbeitsbörse wird von Bund, Land und Europäischer Union als LEADER-Kooperationsprojekt gefördert.

Info | www.diplomarbeitsboerse.info

Rubrik:: Panorama

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