21.08.2018 0 Kommentare

NÖ Pflege- und Betreuungszentren setzen auf Wirkung von Gartentherapie

Viele positive Effekte auf körperliche, soziale und psychische Gesundheit eines Menschen.

Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister ist von den positiven Effekten der Gartentherapie in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren überzeugt. Foto: Holzinger Presse

„Wissenschaftliche Studien und Erfahrungsberichte aus der Praxis bestätigen die positive Wirkung der Gartentherapie auf die physische, psychische, kognitive und soziale Funktion auch älterer Menschen“, betont Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister aus aktuellem Anlass. Die Beschäftigung mit der Natur und im Grünen, das eigene „Garteln“ in Hochbeeten und vor allem die uneingeschränkte Möglichkeit des Umhergehens für Demenzkranke seien einige der erfreulichen Effekte von „Mutter Natur“.

Gartentherapie hilft Menschen mit Demenz

„In der Gartentherapie werden pflanzen- und gartenorientierte Aktivitäten und Erlebnisse genutzt, um die körperliche, soziale und psychische Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen zu erhalten und zu steigern. Erfahrungen bzw. Beobachtungen aus den Pflege- und Betreuungszentren zeigen uns, dass Menschen, die sich im Garten aufhalten oder mit Pflanzen arbeiten, was oftmals Teil der eigenen Biografie ist, ruhiger werden und besser schlafen können“, so die Landesrätin.

In immer mehr Häusern sind in den letzten Jahren auch spezielle Therapie- und Demenzgärten errichtet worden. Diese müssen sicher und übersichtlich konzipiert sein und Orientierung bieten. Meist weisen sie Schleifenwege ohne Sackgasse, rollstuhlunterfahrbare Hochbeete, verschiedene Bodenbeläge zum Erspüren und Ertasten, Kräuter-, Duft- und Riech-Beete und natürlich jede Menge Blumenanlagen auf. Demenzgärten gibt es unter anderem in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren Amstetten, Gänserndorf, Herzogenburg, Litschau, Wallsee und Wiener Neustadt.

Gärten als „grüne“ Lebensräume

Großen Wert legt man auch auf die Gestaltung von Innenhöfen und Gärten, die als „erweitertes, grünes“ Wohnzimmer den Seniorinnen und Senioren zur Verfügung stehen sollen.

„Gerade jetzt im Sommer werden die großzügigen Gartenanlagen in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren zu echten Wohlfühloasen, mit Sommer-, Garten und Grillfesten, Heurigen, Frühstück oder Abendessen im Garten, Eisdiele auf der Terrasse oder Spiele- und Bewegungsrunden im Schutz schattiger Bäume. Viele Aktivitäten finden jetzt im Freien statt und Ausflüge werden in die nahe Umgebung unternommen, sehr zum Wohlgefallen unserer Bewohnerinnen und Bewohner“, so Teschl-Hofmeister abschließend.

Rubrik:: Panorama

Kommentar verfassen

Zur Gewährleistung eines respektvollen Umgangs behält sich das Redaktionsteam vor, Kommentare gegebenenfalls zu entfernen.