30.05.2017 0 Kommentare

„Rauszeit“ am Rad für Erholungssuchende und Familien

Der Ybbstalradweg zwischen Ybbs/Donau und Lunz/See ist ein echtes Naturparadies für Familien und Genießer. Sein neues Herzstück lockt zum entspannten Radeln am Fluss. Perfekt für eine Auszeit auf zwei Rädern.

Foto: schwarz-koenig.at/Mostviertel Tourismus

Foto: schwarz-koenig.at/Mostviertel Tourismus

Wie wäre das: Auf dem Fahrrad am Wasser entlangrollen, die frische Luft einatmen und den Blick über die türkise Ybbs schweifen lassen. Das neue 55 Kilometer lange Herzstück des Ybbstalradwegs wird am 17. Juni 2017 ab 11 Uhr am Festgelände Hojas-Platz in Opponitz feierlich eröffnet. Der neue Radweg lädt Genussradler dazu ein, mitten durch die ursprüngliche Flusslandschaft zwischen Waidhofen/Ybbs und Lunz/See, fernab von Autos, Schmutz und Lärm zu radeln. Immer dabei: Die Ybbs als ständiger Begleiter mit ihrem glasklaren Wasser, ihrem sanften Rauschen und vielen verlockenden Badeplätzen.

Nah am Wasser gebaut: Die Streckenführung

Auf dem neuen Herzstück eröffnen sich den Radlern viele imposante Naturschauspiele. Schon mal durchs Ofenloch geradelt? Die Schlucht ist eines der vielen Höhepunkte am Radweg durchs Ybbstal. Malerische Rundbogenbrücken und ein Tunnel zeugen von einer Zeit, in der noch die Ybbstalbahn den Fluss entlangzuckelte. Geradelt wird am besten gegen den Strom – von Waidhofen an der Ybbs über Opponitz, Hollenstein an der Ybbs, St. Georgen/Reith und Göstling/Ybbs bis Lunz/See. Wer mag, macht zwischendurch einen Abstecher ins historische Schmiededorf Ybbsitz.

Das Teilstück zwischen Waidhofen an der Ybbs und Lunz/See eignet sich vor allem für Familien. Kaum Steigungen, keine Autos, dafür großzügige Spurbreite und durchgängige Geländer machen es zum idealen Ausflugsziel. Die neu gestalteten Rast- und Badeplätze bieten Zeit zum Kraft tanken und locken zum Pritscheln und Abkühlen der müden Wadln.

Von der Donau bis zum Bergsee und zurück: Die Mehrtagestour

Insgesamt misst der Ybbstalradweg 107 Kilometer in seiner gesamten Länge von Ybbs/Donau bis Lunz/See. Wer seinen Weg folgt, erlebt die Vielfalt des Mostviertels hautnah: Die Weiten der Donau, die Hügel der Moststraße, die Talengen der Eisenstraße und die Mostviertler Alpen. Beim Punkt Lunz/ See kreuzt der Ybbstalradweg mit der Ötscherland-Radroute – eine ideale Gelegenheit für eine Rundfahrt über Pöchlarn an die Donau.

Großes Eröffnungsfest in Opponitz am 17. Juni

Festort in Opponitz ist der Hojas-Platz (ASZ), wo ab 11 Uhr im großen Festzelt Mostviertler Schmankerln serviert werden und regionale Radanbieter die neuesten E-Bikes, Mountainbikes und Citybikes präsentieren. Für alle Sportlichen finden zwei Rad-Sternfahrten, die von Lunz bzw. Waidhofen nach Opponitz führen, statt. Bei der Sternfahrt „Oberes Ybbstal“ wird um 9:30 Uhr am Seeplatz in Lunz am See gestartet. Die zweite Gruppe startet im Schmiedeort Ybbsitz ab 10:15 Uhr bzw. in der Altstadt Waidhofen ab 11 Uhr und führt über das Ofenloch nach Opponitz. Ein Highlight des Tages findet um 12:30 und 15:30 Uhr statt. Der Junioren-Vizeweltmeister Thomas Pechhacker beeindruckt das Publikum mit einer Biketrial-Show der Extraklasse. Um 14 Uhr richtet die Landeshauptfrau von Niederösterreich Johanna Mikl-Leitner bei der feierlichen Eröffnung Grußworte an die Gäste. Anschließend umrahmen musikalische Klänge der umliegenden Ybbstal-Gemeinden das Festgeschehen.

info mostviertel.at/eroeffnungsfest-ybbstalradwegybbstalradweg.atmostviertel.at

 

Rubrik:: Panorama

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