30.06.2014 0 Kommentare

Rückblick und Vorausschau im Jugendzentrum A-Toll. Planungen für Neubau 2015 laufen.

Amstetten | Ein sehr abwechslungsreiches und ambitioniertes Programm wurde im Amstettner Jugendzentrum A-Toll im abgelaufenen Jahr geboten. Bei der Präsentation des Jahresberichts 2013 erhielt man Eindrücke von einem spannenden Jahr im A-Toll.

Jahresbericht A-Toll 2014

Die MitarbeiterInnen des A-Tolls blicken auf ein umfangreiches Programm im Jahr 2013 zurück. Im Jahr 2015 wird das Jugendzentrum neu gebaut. Foto: A-Toll

Im Jahr 2013 ist viel passiert im Amstettner Jugendzentrum “A-Toll”. Ein sehr abwechslungsreiches und ambitioniertes Programm wurde von den MitarbeiterInnen des Jugendzentrums durchgeführt. Bei der Präsentation des Jahresberichts 2013 durch die Leiterin des A-Tolls, Claudia Bruckner und ihre Stellvertreterin Christiane Lang erhielten die Jugendausschussmitglieder Eindrücke von einem spannenden Jahr im A-Toll.

Im vergangenen Jahr lag das Augenmerk im Speziellen auf der Mädchenarbeit, hier wurden Angebote gesetzt , deren Ziel es ist die Mädchen in den oft burschendominierten Räumen zu stärken. Höhepunkte, wie der Skatecontest und die Disco-Abende fanden bei den Jugendlichen großen Anklang. Hoch im Kurs bei Amstettens Jugendlichen standen auch die Projekttage im A-Toll, wie Breakdance, Tischtennis – und Fifaturnier, Eislaufen oder Kulturelles Kochen und die Ausflüge wie Kart fahren und der Besuch des Ars Electronica Center in Linz.

Wichtig ist „Offener Betrieb“

Das Herzstück im A-Toll ist der „Offene Betrieb“. Es ist von großer Bedeutung, dass Jugendliche einen Ort haben, wo sie gemeinsam mit Freunden ihre Freizeit verbringen und ihre Ideen und Wünsche einbringen können und wo die BetreuerInnen immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen und Probleme haben. Information, Beratung und Unterstützung betreffen beinahe alle Lebensbereiche der Jugendlichen. Dafür ist viel Beziehungsarbeit notwendig, um die notwendige Vertrauensbasis mit den Jugendlichen zu erhalten.

A-Toll wird neu

Im Jahr 2015 wird das Jugendzentrum neu gebaut, wobei die Planungen jetzt schon auf Hochtouren laufen. Die Jugendlichen waren durch eine Befragung an der Planung aktiv beteiligt. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 256 Fragebögen retourniert und viele Wünsche konnten in der Planung des Neubaus berücksichtigt werden. So kommt zu den bestehenden Außenanlagen ein Funcourt dazu, der von den Jugendlichen in der Befragung an vorderster Stelle genannt wurde.

Das Jugendzentrum ist ein wichtiger Bestandteil der Amstettner Jugendarbeit sind sich die Ausschussmitglieder einig. Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht dies eindrucksvoll. Insgesamt besuchten rund 11150 Jugendliche das A-Toll im Jahr 2013, rund 16 % davon waren weibliche Jugendliche. Entsprechend der Öffnungstage ergibt das einen Tagesdurchschnitt von rund 43 BesucherInnen.

Info | jugendzentrum.amstetten.at

 

Rubrik:: Mostviertel

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