07.02.2017 0 Kommentare

Ski-Elite zu Gast am Hochkar: Göstling empfängt Europacup-Damen

Auf das Hochkar, wartet die nächste große Bewährungsprobe als Austragungsort internationaler Top-Ski-Bewerbe: Am 12. und 13. Februar rittern in Göstling/Ybbs rund 100 Läuferinnen aus 15 Nationen um Europacup-Punkte im Riesentorlauf und Slalom. Der SC Göstling-Hochkar schaffte damit erstmals den Sprung in den regulären Europacup-Rennkalender – ein weiterer Schritt auf dem Weg zum großen Ziel: dem Ski-Weltcup.

Am 12. und 13. Februar ist das Hochkar in Niederösterreich Austragungsort von FIS-Europacuprennen der Damen. Foto: Andreas Danner

Am 12. und 13. Februar ist das Hochkar in Niederösterreich Austragungsort von FIS-Europacuprennen der Damen.
Foto: Andreas Danner

„Göstling war bereits im Winter 2016 Austragungsort von Europacuprennen – als Ersatzveranstalter für das damals schneelose Kirchberg bei Kitzbühel. Der Schiclub Göstling-Hochkar hat sich dabei als Veranstalter bestens bewährt und für die Organisation und Durchführung viel Lob erhalten. Die FIS und der ÖSV haben uns daraufhin auch mit der Durchführung der Europacuprennen der Damen 2017 betraut“, freut sich Robert Fahrnberger, Obmann des Schiclubs Gösting-Hochkar.
Die Aufnahme in den regulären Europacup-Rennkalender ist ein weiterer Ritterschlag für den Göstlinger Schiclub. Denn: „FIS Europacup-Rennen sind nach dem alpinen Skiweltcup die Top-Plattform im internationalen Skizirkus. Nur an ausgewählte Austragungsorte werden jährlich von der FIS diese Rennen vergeben, wobei je Nation jeweils nur ein Rennen in jeder Disziplin stattfindet“, so Fahrnberger.
Am Sonntag, 12., und Montag, 13. Februar, fighten 100 Läuferinnen aus 15 Nationen um die begehrten Europacup-Punkte im Slalom und Riesentorlauf, aber auch um die Qualifikation für die WM in St. Moritz. Beide Rennen finden auf dem anspruchsvollen Stützenhang auf der Standardabfahrt am Hochkar statt.

Drei heimische Asse dabei, Premiere für Melanie Arrer

Zumindest drei Niederösterreicherinnen werden dabei sein: Katharina Gallhuber und Katharina Huber gehen als erprobte Weltcupläuferinnen an den Start. Erstmals wird voraussichtlich auch die nächste Nachwuchshoffnung des Göstlinger Schiclubs, die 18-jährige Melanie Arrer, Europacup-Luft schnuppern.
Für den Göstlinger Bürgermeister Friedrich Fahrnberger sind die Europacup-Rennen ein „Höhepunkt im niederösterreichischen alpinen Ski-Rennkalender. Die Großveranstaltung bringt wertvolle Impulse für die regionale Wirtschaft und internationale Werbung. Im Vorjahr hatten wir im Rahmen der Europacup-Rennen 500 zusätzliche Nächtigungen.“
Auch für das Rahmenprogramm haben sich die ehrenamtlichen Helfer des Schiclubs Göstling-Hochkar einiges einfallen lassen: Höhepunkt ist die Siegerehrung des Riesentorlaufs und die Startnummern-Auslosung für den Slalom am Sonntag, 12. Februar, ab 17.30 Uhr am Göstlinger Dorfplatz. Die Blasmusikkapelle und die örtliche Musikschule spielen auf, die Sportmittelschule liefert eine Showeinlage und Kinder des Schilubs assistieren bei der Auslosung.

Der Schiclub Göstling-Hochkar in Zahlen:

Der Schiclub Göstling-Hochkar wurde 1932 gegründet. Die Mitgliederzahl des Schiclubs steigt stetig und liegt derzeit bei 640 Mitgliedern. Der Schiclub Göstling-Hochkar  entwickelte sich zu einer Talenteschmiede für den alpinen und nordischen Skisport und ist mittlerweile zu einem der erfolgreichsten Schivereine des Landes herangewachsen: Gleich mehrere Sportler des Göstlinger Schiclubs erzielten bisher im alpinen Weltcup Erfolge. Aushängeschilder sind Elfi Deufl, Thomas Sykora, Andreas Buder, Kathrin Zettel und nun Katharina Gallhuber. Auf dem Weg nach oben sind Talente wie Christoph Krenn und Melanie Arrer.

Großes Ziel: Ski-Weltcup-Rennen

Nach der Organisation zahlreicher FIS-Rennen, nationaler Meisterschaften, Europacuprennen und der Masters-Ski-WM 2014 lautet das große Ziel: Austragung von Ski-Weltcuprennen. Robert Fahrnberger: „Diesem Ziel wollen wir ständig näher kommen. Die FIS Europacuprennen dienen dazu als weitere Vorbereitung.“

info | eisenstrasse.info

Rubrik:: Mostviertel

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