10.07.2014 0 Kommentare

Spektakuläre Schlotsanierung als Drahtseilakt: Arbeit in schwindelerregender Höhe.

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Beim Versetzen der Schlotabdeckung. Foto: Ahrens

Neubruck / Wieselburg | Zahlreiche Mostviertler Unternehmen wurden für die NÖ Landesausstellung 2015 mit Arbeiten beauftragt. Die spektakulärste Aufgabe hat wohl ein Wieselburger Unternehmen, das an der Sanierung des 78 m hohen Fabrikschlots arbeitet.

Im Zuge der Vorbereitungen für die kommende NÖ Landesausstellung 2015 wurden rund 100 Unternehmen, 75 davon aus dem Mostviertel damit beauftragt, Hallen, Töpperschloss und Töpperkapelle für die NÖ Landesschau, die unter dem Motto: „ÖTSCHER:REICH – Die Alpen und wir“ stattfindet, zu sanieren. Mehr als zwei Jahre lang wurde der Umbau des Töpperareals in Neubruck geplant. Das in Wieselburg ansässige Unternehmen Ahrens Schornsteintechnik hat die spektakuläre und verantwortungsvolle Aufgabe, das Wahrzeichen des Töpperareals, den weiterhin sichtbaren 78 m hohen Fabrikschlot, zu sanieren.

Der rund 78 m hohe Schlot der Alten Papierfabrik wird mit einem 90 Tonnen schweren Kranwagen für das bevorstehende Kulturprojekt auf Vordermann gebracht. Danach wird der Schlot allerdings nicht mehr verwendet, er soll dezent, von unten beleuchtet, als Wahrzeichen des Areals seinen Dienst fortsetzen. Seit Ende Mai laufen die Arbeiten auf Hochtouren, wobei täglich 50 bis 60 Arbeiter am Areal beschäftigt sind.

Arbeit in schwindelerregender Höhe

„Der Schlot wird an seiner Spitze etwas abgetragen und mit einem kleinen Dach versehen. Die Risse werden verputzt und das ganze Bauwerk wird mit 19 Schließen stabilisiert, sodass dieses besondere Wahrzeichen von Neubruck noch lange erhalten bleibt. Hierbei wird in schwindelerregender Höhe Präzisionsarbeit von beeindruckender Qualität geleistet“, berichteten die beiden Vorsitzenden der „Neubruck Immobilien GmbH“, Bürgermeisterin Christine Dünwald (Scheibbs) und Bürgermeisterin Waltraud Stöckl (St. Anton/Jeßnitz) nach einem Lokalaugenschein.

Eine Schornsteinsanierung bringt nicht nur Geldersparnis durch den niedrigen Energieverbrauch, sondern schont auch die Umwelt. Es komme laut Edmund Drohojowski vom Wieselburger Unternehmen Ahrens Schornsteintechnik vor, dass der Kamin bei bestehenden Anlagen aufgrund mangelnder Qualität erneuert bzw. saniert werden muss. Dies merkt man meist an der stark erhöhten Heizkostenabrechnung. „Ein schlechter Rauchfang verringert den Wirkungsgrad einer Heizung enorm. Gesundheitliche Schäden durch austretendes Rauchgas sind keine Seltenheit“, sagt Drohojowski. Ahrens Schornsteintechnik hat sich auf das Thema Schornstein, Kaminsysteme und Energieberatung spezialisiert.

Info | www.ahrens.at

Rubrik:: Mostviertel

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