21.08.2014 0 Kommentare

Sportliche Premiere am Sonntagberg: 1. „Bike & Run“ als „steile“ Veranstaltung.

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Freuen sich auf den ersten „Bike & Run“-Bewerb am Sonntagberg: Erich Forster , Franz Kleinhofer, Ideengeber Franz Schachner, Helmut Broscha, Josef Haider, Pater Franz Hörmann, Andreas Hanger, Thomas Raidl, Svenja Heigl und Heimo Henögl (hinten, v.l.) sowie Erich Pilsinger und Bergläufer Andreas Fuchsluger (hockend, v.l.). Fotos: www.eisenstrasse.info

Eisenstraße | Nach der Österreich-Radrundfahrt wird der Wallfahrtsort Sonntagberg am Samstag, 6. September, erneut zum Anziehungspunkt für Sportbegeisterte.

Der ASKÖ Waidhofen/Ybbs organisiert mit Unterstützung der Marktgemeinde Sonntagberg und des Kulturparks Eisenstraße zum ersten Mal die Rad- und Laufsportveranstaltung „Bike & Run“. Bei einem Pressegespräch stellten die Verantwortlichen das neue Format vor. Auf die Hobbysportler warten zwei Herausforderungen: Vom Start bei der Neuen Mittelschule Sonntagberg-Rosenau radeln sie auf der 3,3 Kilometer langen Strecke auf den Spuren der Radprofis – Kopfsteinpflaster am letzten Weg hinauf Richtung Basilika inklusive. „Die Athleten bewältigen dabei eine Steigung von 15 Prozent“, weiß ASKÖ-Obmann Helmut Broscha. Danach geht es im Laufschritt weiter – entlang der vier Kilometer langen Schleife am Panoramahöhenweg. Es seien also Fertigkeiten als Radfahrer und Läufer gefragt. „Neben dem Einzelbewerb gibt es aber auch eine Staffelwertung“, so ASKÖ-Sektionsleiter Erich Forster.

Eigene E-Bike-Wertung

Von einem klassischen Duathlon unterscheidet sich der „Bike & Run“ in einem wesentlichen Punkt: Herrscht beim „Duathlon“ die Reihenfolge Laufen-Rad-Laufen vor, steigt man am Sonntagberg zuerst aufs Rad und schlüpft erst dann in die Laufschuhe. Weiteres Schmankerl: Um auch weniger trainierten Radsportlern die Teilnahme schmackhaft zu machen, wird es eine eigene E-Bike-Wertung geben. KTM Bikes stellt hierfür hochwertige Leih-E-Mountainbikes zur Verfügung.

Der Start erfolgt um 14 Uhr. Insgesamt sind 395 Höhenmeter zu bewältigen. Nennungen können bis 3. September abgegeben werden. Auf die drei Erstplatzierten je Klasse warten edle Trophäen aus Plexiglas und Holz, die von den Profis der HTL Waidhofen/Ybbs rund um Werkstättenleiter Franz Kleinhofer und Erich Pilsinger angefertigt wurden.

Sofort auf offene Ohren gestoßen

Die Idee zum „Bike & Run“ entwickelte der Sonntagberger Franz Schachner, der früher als Laufsportveranstalter und zuletzt als Initiator des „Mystischen Wanderns“ Akzente setzte. „Beim ASKÖ Waidhofen, der Marktgemeinde Sonntagberg und dem Kulturpark Eisenstraße bin ich sofort auf offene Ohren gestoßen“, freut sich Schachner. Rund 30 Helfer des ASKÖ Waidhofen/Ybbs werden für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen, unterstützt werden sie dabei vom örtlichen Bauhof und der Freiwilligen Feuerwehr Sonntagberg. Beim Feuerwehrhaus ist auch die Wechselzone eingerichtet.

„Mit dem Bike & Run machen wir auch touristisch auf die Basilika und den Panoramahöhenweg aufmerksam. Eine tolle Initiative“, betont Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger. Der Sonntagberger Bürgermeister Thomas Raidl und Sportreferent geschäftsführender Gemeinderat Heimo Henögl stoßen ins selbe Horn: „Sport und Sonntagberg passen wunderbar zusammen. Wer den Anstieg hinauf zu unserem Wallfahrtsort schafft, ist ein Sieger.“ Das bestätigt auch ASKÖ-Nachwuchstalent Svenja Heigl: „Das erste und das letzte Stück haben es wirklich in sich.“

Für die Zuschauer ist der 1. „Bike & Run“ doppelt interessant: Sie können nicht nur den Sportlerinnen und Sportler auf die Wadeln schauen, sondern auch das frisch restaurierte Gnadenbild oder das neu eröffnete Besucherzentrum bestaunen. Die zum Stift Seitenstetten gehörende Pfarre Sonntagberg feiert heuer das Doppeljubiläum „400 Jahre Gnadenbild“ und „50 Jahre Erhebung zur Basilika minor“.

Info | www.askoewaidhofen.at

Rubrik:: Mostviertel

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