04.06.2014 0 Kommentare

Steuerreform: „Wo bleibt der Aufschrei von LHStv. Sobotka?“

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Foto: Jorma Bork / pixelio.de

| Die Junge Generation NÖ fordert die ÖVP in einer Aussendung auf, ihren Parteifreund, Vizekanzler Spindelegger zur Vernunft zu bringen und drängt auf eine rasche Entlastung für ArbeitnehmerInnen.

„Wir fragen uns, wie lange man noch den Wählerwillen negieren will. Wir brauchen dringend eine Entlastung für ArbeitnehmerInnen. Das würde dem Einzelnen, der unter steigenden Mieten und Lebensmittelpreisen zu leiden hat ebenso helfen, wie der Wirtschaft“, sagt Albert Scheiblauer, Landesvorsitzender der Jungen Generation in der SPÖ Niederösterreich. „Wo bleibt der Aufschrei des NÖAAB-Tandems Mikl-Leitner und Sobotka?“, führt er seine Kritik weiter aus. Die ÖVP liefere sich lieber ein Scheingefecht über Gegenfinanzierung, anstatt sich für die BürgerInnen zu öffnen. Spindelegger brauche nur einschlagen und Österreich hätte eine Millionärssteuer, die eine Steuerreform gegenfinanziert. Dass eine Verwaltungsreform stattfinden müsse und bereits begonnen habe ist klar, aber auch diese sollte laug Scheiblauer mit Augenmaß zu erfolgen, denn die ÖsterreicherInnen haben neben einem „leistbaren Leben“ auch Anspruch auf funktionierende Gesundheitseinrichtungen, Bildungseinrichtungen, den Ausbau sozialer Auffangnetze.

Die Junge Generation NÖ fordert eine Millionärssteuer, „denn Reiche, die in unserem Steuersystem geschont werden, könnten auch ihren solidarischen Beitrag zum Gesamtwohl Österreichs beitragen. Das muss die ÖVP endlich verstehen, sonst haben sie sich als Volkspartei disqualifiziert und reduzieren sich auf eine reine Millionärspartei, der die Wirtschaft ebenso egal ist, wie die ArbeitnehmerInnen,“ so Scheiblauer abschließend.

Rubrik:: Panorama

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