23.08.2018 0 Kommentare

Teuflisch gutes Saisonergebnis für Sommerspiele Melk 2018

Das breitenwirksame Thema des Sprechstücks, die mitreißende Musikrevue sowie die Musikrevue für Kinder sorgten für rekordverdächtige Besucherzahlen.

Foto: Daniela Matejschek

„Mit mehr als 18.500 Besucherinnen und Besuchern schließen die Sommerspiele Melk 2018 nicht nur an die vorangegangenen Jahre an, sondern bilden sogar das zweitbeste Ergebnis in der 58-jährigen Geschichte der Sommerspiele!“, freuen sich Geschäftsführerin Elisabeth Weigand und der künstlerische Leiter Alexander Hauer. Alleine die drei Eigenproduktionen „Luzifer“, „HELLS BELLS“ und die Kinderrevue „Luzi Satansbraten“ weisen eine Gesamtbesucherzahl von 16.500 auf. „Mehr als 2.000 Personen nutzten unser Rahmenprogramm, aber auch die
Veranstaltungen rund um unser Kulturvermittlungsprogramm ‚Kunstdünger‘.
Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, dass wir mit dem breitgefächerten Veranstaltungsangebot auf dem richtigen Kurs sind“, resümiert Elisabeth Weigand.

Prozentuell gesprochen, erreichten die Vorstellungen von „Luzifer“ eine Auslastung von knapp 90 %, die Musikrevue nahezu 100 % und „Luzi Satansbraten“ volle 100 %. „Besonders freut mich, dass wir mehr als 1.600 Kinder und junge Menschen angesprochen haben“, ergänzt Elisabeth Weigand. „Die kontrastreiche Ausrichtung unseres Festivals, künstlerisch wie inhaltlich,
bewährt sich auf allen Linien“, ist Alexander Hauer zufrieden. Kaum ein Stoff hat so viele persönliche Diskussionen hervorgerufen und Nachwirkungen gezeigt wie „Luzifer“. Neben den namhaften Darstellern Helmut Bohatsch (Gott) und Kajetan Dick (Luzifer) sowie dem bekannten Krimiautor Bernhard Aichner, aus dessen Feder das Sprechstück stammt, sieht Alexander Hauer vor allem das breitenwirksame Thema als wesentlichen Erfolgsfaktor: „Der Konflikt zwischen Gut und Böse sowie die Frage der Verantwortung geht jeden etwas an; dazu hat jeder seine persönliche Sichtweise.“

Mit tosendem Applaus und Standing Ovations endete jede der neunzehn Vorstellungen von „HELLS BELLS – Der Teufel hat den Schnaps gemacht“, bis auf drei waren alle restlos ausverkauft, darunter die eingeschobene Zusatzvorstellung. Ein deutliches Zeugnis dafür, dass das adaptierte, weiterentwickelte Konzept der Musikrevue voll aufgegangen ist.
Ebenso gelungen war die Musikrevue für Kinder „Luzi Satansbraten“. „Im vergangenen Jahr betraten wir hier völliges Neuland – und landeten auf Anhieb einen Riesenerfolg. Heuer konnten wir bei Luzi bereits mehr als doppelt so viele Besucher als 2017 verzeichnen“, freut sich Elisabeth Weigand. Die Hauptrolle in der lustig-frechen Geschichte spielte ein Kind, tatkräftig unterstützt von einem Teil der Darsteller aus der Musikrevue „für Große“. Die Einladung an die jungen Zuschauer, mitzusingen und mitzutanzen wurde begeistert angenommen.

Ausblick 2019

„Babylon“ wird das Auftragswerk 2019 heißen. Nach zwei Sommerspiel-Saisonen, deren Schauspiele das Publikum eher nachdenklich gestimmt heimgeschickt haben, sollen nun Hoffnung, Optimismus und konstruktive Vielfalt im Vordergrund stehen. Eine Utopie soll als gesellschaftspolitische Antwort auf die Angst in unserer Gesellschaft verstanden werden.

Das Jubiläum fünfzig Jahre Mondlandung steht Pate für die bereits zehnte Musikrevue „Fly me to the moon“. Selbstverständlich werden die heuer eingesetzten neuen choreografischen und musikalischen Elemente 2019 noch weiter ausgebaut.

termine | Babylon: 19. Juni bis 3. August 2019
Fly me to the moon: 10. Juli bis 14. August 2019

Karten sind ab 3. Dezember 2018 erhältlich; für Freunde, Gönner und Förderer gilt ein
Vorkaufsrecht ab 21 November.

web | www.wachaukulturmelk.at

Rubrik:: Kultur

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