24.03.2014 0 Kommentare

“Überaus vital”: Wald in Niederösterreich wächst jedes Jahr um ein riesiges Wäldchen.

686084_web_R_by_catharina zeropa-stangenberg_pixelio.de

Foto: catharina zeropa-stangenberg / pixelio.de

| Der Wald in Niederösterreich ist überaus vital und entwickelt sich sehr zufrieden stellend. Auf 770.000 Hektar Waldfläche ist der Holzvorrat in den letzten Jahren auf mehr als 220 Millionen Vorratsfestmeter angewachsen.

Auf 770.000 Hektar Waldfläche, das ist fast ein Fünftel der Waldfläche von Österreich, ist der Holzvorrat in den letzten Jahren auf mehr als 220 Millionen Vorratsfestmeter angewachsen. Aus dem Holzzuwachs von sechs Millionen Vorratsfestmetern eines Durchschnittsjahres und einer Holznutzung von 5,5 Millionen Festmetern, ergibt sich ein jährlicher Substanzgewinn von einer halben Million. “Wir hatten in Niederösterreich noch nie eine so große Waldfläche und noch nie einen so großen Holzvorrat in den Wäldern wie jetzt. Tendenz weiter steigend”, stellt der Forstdirektor der Niederösterreichischen Landwirtschaftskammer, Werner Löffler, gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest.

Der Produktionswert zu Herstellungspreisen beläuft sich in Niederösterreich auf rund 350 Millionen Euro. “Wie in ganz Österreich ist auch in Niederösterreich die Forst- und Holzwirtschaft nach der Tourismuswirtschaft der wichtigste Devisenbringer”, betont Löffler.

Das ökologische Gewicht der Forstwirtschaft

Die niederösterreichische Forst- und Holzwirtschaft besteht aus rund 35.000 Betrieben. Neben den 32.600 in der forstlichen Urproduktion aktiven Bauernbetrieben sind in der Verarbeitung und Veredelung mehr als 2.200 Unternehmen tätig. 318 Holzindustriebetriebe beschäftigen 8.271 Mitarbeiter, 331 Zimmereibetriebe 2.325 und 1.572 Tischler 6.822.

In seiner volkswirtschaftlichen Bilanz unterstreicht Löffler auch das ökologische Gewicht der Forstwirtschaft: “Die Wälder Niederösterreichs liefern nachhaltig den natürlichen und nachwachsenden Rohstoff Holz. Nachhaltigkeit bedeutet, das bei der Bewirtschaftung des Waldes nicht mehr genutzt wird als zuwächst. Zusätzlich muss gewährleistet sein, dass die Gesundheit, die Artenvielfalt und die Produktionskraft des Waldes erhalten bzw. verbessert werden.” (mü)

Info | noe.lko.at
www.waldverband-noe.at

www.wirtschaftspressedienst.com

Rubrik:: Panorama

Kommentar verfassen

Zur Gewährleistung eines respektvollen Umgangs behält sich das Redaktionsteam vor, Kommentare gegebenenfalls zu entfernen.