04.03.2017 0 Kommentare

Verein Filmzuckerl: “Paterson”

Der Verein „Filmzuckerl“ zeigt „Paterson“ am Mittwoch, 15. März, um 20.30 und am Donnerstag, 16. März, um 18.15 Uhr jeweils im Original mit Untertiteln in der Filmbühne Waidhofen/Ybbs.

Paterson | USA | 2016 | 117 Minuten Regie: Jim Jarmusch | Darsteller: Adam Driver, Golshifteh Farahani, Bulldogge Nellie Foto: Filmladen

Paterson | USA | 2016 | 117 Minuten
Regie: Jim Jarmusch | Darsteller: Adam Driver, Golshifteh Farahani, Bulldogge Nellie
Foto: Filmladen

Zum Inhalt

„Paterson“ erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der mit seiner Frau Laura und der Englischen Bulldogge Marvin in einem kleinen Haus in der Kleinstadt Paterson in New Jersey lebt. Seine Heimatstadt und ihre eigentümlichen Bewohner sind die Inspiration für Patersons Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura dagegen ist im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume und Projekte. Einmal will sie Musikerin werden, dann wieder eine Cupcake-Bäckerei eröffnen. Unablässig gestaltet sie das Haus um, bemalt Wände, Türen und Vorhänge oder sie fertigt Kleider in ihren Lieblingsfarben Schwarz und Weiß. Paterson liebt Laura und sie ihn. Er unterstützt ihre neugefundenen Ambitionen und sie bewundert seine Gabe für Poesie. Ständig versucht sie Paterson zu überreden, seine Gedichte zu veröffentlichen, doch dem liegt nichts daran.

Über den Film

Der neue Film von Kultregisseur Jim Jarmusch („Dead Man“, „Broken Flowers“, „Only Lovers Left Alive“) widmet sich mit viel Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor seinen skurrilen  Figuren, allen voran dem von Shootingstar Adam Driver („Girls“, „Inside Llewyn Davis“, „Tracks“) verkörperten Feingeist Paterson. Durch maximalen Minimalismus gelingt Jarmusch mit „Paterson“  ein buchstäbliches  Gedicht von einem Film. Sein Film sei als Feier der Poesie von Details, Variationen und alltäglichen Begegnungen gedacht und eine Art Gegenentwurf zu hochdramatischem oder Action-orientiertem Kino, so Regisseur Jim Jarmusch über „Paterson“. „Es ist ein Film, dem man es erlauben sollte, einfach an einem vorbeizuziehen – so wie Bilder, die man durchs Fenster eines Linienbusses wahrnimmt, der sich wie eine mechanische Gondel durch eine kleine, vergessene Stadt bewegt.“
Der Film feierte im Mai 2016 im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes Premiere. Regisseur Jim Jarmusch wurde dabei für die Goldene Palme nominiert. Prämiert wurde jedoch die Englische Bulldogge Nellie, die leider wenige Monate nach den Filmaufnahmen verstarb. Sie wurde als erster Hund posthum mit dem „Palm Dog Award“ ausgezeichnet.

filmbühne waidhofen | Kapuzinergasse 7,
Kartenreservierung: 0680 1107622
filmzuckerl.at, facebook.com/Filmzuckerl

Rubrik:: Kultur

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