18.04.2014 0 Kommentare

Waidhofen macht Schule: Delegationen holen sich Tipps für Innenstadt-Belebung.

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Eine Delegation aus Slowenien holte sich Tipps und Informationen für eine belebte Innenstadt. Foto: Langwieser

Waidhofen | Die jahrelangen Bemühungen von Seiten der Stadt gemeinsam mit dem Stadtmarketing Waidhofen hinsichtlich Stadtentwicklung zeigen nicht nur in der jüngst veröffentlichten Kaufkraftanalyse Schule. Internationale Delegationen holen sich nun Tipps und Anregungen für eine florierende und lebendige Innenstadt.

Immer mehr Kleinstädte nehmen sich ein Beispiel an der erfolgreichen Vorgehensweise hinsichtlich der baulichen und wirtschaftlichen Situation von Waidhofen. „Jüngst besuchte eine Delegation aus Celje, einer Stadt mit rund 37.000 Einwohnern in Slowenien Waidhofen an der Ybbs um sich Ratschläge und Tipps für die Stadterneuerung aus erster Hand zu holen“, berichtet Stadtrat Kurt Hraby. Weitere Gruppen haben sich ebenfalls bereits für einen Erfahrungsaustausch angemeldet.

Innenstadtkoordinator Johann Stixenberger stimmte die Besucher in einem kurzen Vortrag auf den Rundgang durch die Altstadt ein. Für rechtliche und behördliche Fragen stand Franz Hörlesberger Rede und Antwort. Nach einer halben Stunde Theorie ging es zur Praxis. Ein Bummel durch den Wochenmarkt, eine Besichtigung des Ärztehauses im alten Museum und einem Besuch im Tourismusbüro fanden sehr großen Anklang. Eine spontane Forderung: „wir möchten auf den Kubus“ wurde natürlich Folge geleistet. „Die Teilnehmer zeigten sich vom Ausblick auf die Stadt begeistert“, so Stadtrat Kurt Hraby.

Zum Abschluss des Stadtrundganges stand ein Besuch im Haus Forster (Andre) auf dem Programm, wo Maria Schneider den Teilnehmern das Projekt Wohnbauforschung erläuterte. Neben zahlreichen Informationen zur Belebung der Innenstadt erhielten die Teilnehmer von den Stadträten Kurt Hraby und Fritz Rechberger zur Erinnerung noch Waidhofen Bildbände als Gastgeschenke.

Rubrik:: Mostviertel

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