03.06.2015 0 Kommentare

Fulminanter Start: Wikinger-Ausstellung verzeichnet 50.000 Besucher binnen zwei Monaten.

Landeshauptmann Erwin Pröll und Schallaburg-Standortleiter Peter Fritz begrüßten bereits nach den ersten zwei Monaten Kunigunde Scheinhart mit Ihrem Ehemann Kajetan aus Lunz am See als 50.000ste Besucher in der aktuellen Ausstellung WIKINGER! Mit „WIKINGER!“ wird auf der Schallaburg die bisher umfassendste Ausstellung mit über 500 Exponaten zu diesem Thema in Österreich präsentiert. Die Schau stößt sowohl regional als auch international auf großes Interesse.

Foto: schallaburg.at

Foto: schallaburg.at

„Als Landeshauptmann von Niederösterreich bin ich stolz darauf, dass die Schallaburg mit der Ausstellung „WIKINGER!“ ein weiteres faszinierendes Kapitel europäischer Geschichte präsentiert“, erklärt Landeshauptmann Erwin Pröll. „Die Schallaburg ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Kultur-Angebotes in Niederösterreich und es freut mich sehr, dass dieses vielfältige Konzept der Ausstellungsgestaltung bei den Besucherern in dieser Weise honoriert wird“, so der für Kulturagenden zuständige Landeshauptmann.

„Dieser Besucherstrom ist einzigartig. Wir verstehen uns als Ort des Austauschs und der Begegnung, an dem man miteinander und voneinander in entspannter Atmosphäre lernen kann“, betont Peter Fritz. Die aktuelle Ausstellung auf der Schallaburg wirft einen Blick hinter die Mythen der Nordmänner und auf den Alltag von damals. Gleichzeitig positioniert sich die Schallaburg mit WIKINGER! als interkultureller Begegnungsraum zu spannenden Fragen der Gegenwart. Darüber hinaus hat das Thema auch einen spannenden Bezug zu uns heute: Das meiste über die Wikinger wissen wir aus archäologischen Grabungen. Was werden die Menschen im Jahr 3015 über uns sagen, wenn sie Alltagsgegenstände von uns finden werden? „Wer sind wir? Und was wird bleiben? Was soll bleiben? Das machen wir unter anderem zum Thema im eigens konzipierten „Treffpunkt ICH UND WIR“, einem Raum zur Auseinandersetzung mit unserer heutigen Identität“, so Geschäftsführer Kurt Farasin.

Kunigunde Scheinhart hatte ein bestimmtes Bild von den Wikingern, geprägt natürlich auch aus dem Fernsehen und im Speziellen aus der Zeichentrickserie Wickie. Daher ist für sie extrem spannend zu sehen, wie dieses Volk tatsächlich gelebt hat und dass diese zum Beispiel gar keine Hörner trugen und nicht nur als Kriegsvolk unterwegs waren. Besonders interessiert hat sie wie in der Ausstellung Mythen aufgebrochen werden und wie dieser Bezug zu einem selbst in die Gegenwart getragen wird.

Ermöglicht durch Kooperationen mit anderen Museen

In Kooperation mit dem Swedish History Museum Stockholm, MuseumsPartner Innsbruck und dem Lokschuppen Rosenheim dokumentiert die Schallaburg auf 1.300 Quadratmetern mit über 500 Exponaten aktuelle Erkenntnisse und den zeitgemäßen Blick der Wissenschaft auf die Wikinger – jenseits der Klischees und Stereotype. In den letzten Jahrzehnten haben archäologische und historische Forschungen die Vorstellungen, die wir von der Epoche zwischen ca. 750 und 1100 n. Chr. in Skandinavien haben, erheblich verändert.

info | www.schallaburg.at

Rubrik:: Kultur

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