31.10.2014 0 Kommentare

Wirtschaftsschule trainierte soziale Kompetenzen in Waldläufercamp im Gesäuse.

Kooperationstraining

Teamgeist, Kooperation und kreative Problemlösung wurden bei spannenden Aufgabenstellungen in der freien Natur trainiert. Fotos: HAK/HAS Waidhofen

Waidhofen | Drei Tage ohne Handy, ohne Warmwasser, im Schlafsack am Waldboden, unter der Regenplane, mit selbst zubereitetem Essen – auf diese Herausforderung ließen sich die Schüler der 2. Handelsschulklasse Waidhofen im Nationalpark Gesäuse auf 1200 m Seehöhe ein.

Im Rahmen des Unterrichtsfaches Persönlichkeitsbildung und Soziale Kompetenz wurden die Handelsschüler angeregt, sich eine Herausforderung mit größtmöglicher Selbstständigkeit zu suchen, zu planen, zu organisieren und auch zu finanzieren. Die versierte und engagierte Nationalparkrangerin Karo Scheeb war auf der Hochscheibenalm die Partnerin an ihrer Seite. Mit Karte und einigen wenigen Hinweisen musste die Gruppe zuerst auf eigene Verantwortung die 600 Höhenmeter zum Campgelände aufsteigen. Dann hieß es, sich mit einfachsten Mitteln ein regenfestes Nachtlager in der freien Natur herzurichten. Die vom Nationalpark bereitgestellten Lebensmittel mussten für die drei Tage portioniert und das Kochen eingeteilt werden.

Vor dem Duck

Die Herausforderung „Natur pur“ wurde exzellent bestanden. Im Bild (v.l.): Theresa Pichler, Alma Hodzic, Aylin Kopp, Julian Prokesch, Hermann Wagner, Michael Wutzl und Hannah Ortne.

Mit viel Eifer, gegenseitiger Unterstützung und sichtbarer Faszination richteten sich alle in der wunderschönen Herbstnatur ihr Lager ein. Bald brannte das Feuer, selbstgepflückter Tee wurde darüber gekocht und Burschen wie Mädchen bereiteten mit großer Hingabe für die Gruppe einfaches Essen vor. Neben traumhaftem Herbstwetter mit Blick auf die Buchsteinkalkwände waren auch stundenlanger Regen mit kühlen Temperaturen auszuhalten. Mit der Rangerin trainierte man Teamgeist und Kooperation, dazwischen gab es immer wieder interessante Informationen zum Nationalpark Gesäuse. Bereichert von der schönen Natur, dem Fachwissen der Rangerin, dem starken Teamerlebnis und mit der persönlichen Befriedigung, etwas ganz außergewöhnliches geschafft zu haben, kamen die Schüler und ihr Begleitlehrer Hermann Wagner nach drei Tagen mit Sack und Pack wieder zurück ins Tal.

info | www.hakwaidhofen-ybbs.ac.at

 

Rubrik:: Mostviertel

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