20.07.2014 0 Kommentare

Zielvorgabe bei Elektro-Autos: Flächendeckende Versorgung mit Stromtankstellen bis 2016.

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Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

NÖ | Die Zielvorgabe ist klar: bis 2016 soll überall in Niederösterreich eine Stromtankstelle stehen, damit eine flächendeckende Stromversorgung für Elektro-Autos gewährleistet werden kann.

Um die Zahl der Elektrofahrzeuge auf den heimischen Straßen deutlich in die Höhe zu schrauben, will das Land Niederösterreich bis zum Jahr 2016 eine flächendeckende Versorgung mit Stromtankstellen erreicht haben. „Bis Ende 2016 soll jedes schnellladefähige Elektro-Auto innerhalb eines Radius von 30 Kilometern in rund einer Stunde vollgeladen werden können“, erklärt NÖ Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav die Zielvorgabe. Innerhalb eines 60-Kilometer-Radius sollte das Aufladen in einer halben Stunde erfolgen. Umsetzen wird das ehrgeizige Vorhaben der NÖ Landesenergieversorger EVN, der sich schon seit 25 Jahren mit alternativen Antriebstechnologien beschäftigt. „Entlang der Transitrouten werden wir nur Schnellladestationen errichten“, kündigt EVN-Vorstandssprecher Peter Layr an. In Niederösterreich seien schon heute einige EVN-Stromtankstellen in Betrieb. Diese Zapfstellen würden ausschließlich Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen spenden, versichert Layr.

Der Ausbau des Stromtankstellen-Netzes ist eine wichtige Maßnahme im Rahmen der NÖ Elektromobilitäts-Strategie, die von der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ der Regionalisierungsagentur ecoplus koordiniert wird und drei wesentliche Ziele verfolgt: “Bis zum Jahr 2020 sollen der Anteil von Elektromobilen am Pkw-Gesamtfahrzeugbestand in Niederösterreich auf fünf Prozent steigen, der Kohlendioxid-Ausstoß messbar zurückgehen und die NÖ Unternehmen aus der Elektromobiliät eine höhere Wertschöpfung erwirtschaften“, betont Petra Bohuslav. (mm)

Info | www.e-mobil-noe.at

www.evn.at

Rubrik:: Panorama

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