21.06.2016 0 Kommentare

Zu „Worte sind Schall und Rauch“ von Mario Hirner, Juni-momag

Beim Frühstückskaffee sitzend, im aktuellen momag blätternd, beobachte ich mich dabei, beim „sinnerfassenden“ Lesen Ihres Artikels zum Thema „Worte sind Schall und Rauch“, dass ich zustimmend, erheiterte Lachlaute ausstoße und sich mit fortschreitender Länge des Lesegenusses mein zustimmendes Kopfnicken intensiviert! Ich möchte mich dafür bedanken, dass Sie mir somit einen netten Start ins Wochenende geschenkt haben!
Des Weiteren freut es mich, feststellen zu dürfen, dass es auch andere Staatsbürger meines Alters gibt, welche dank ihres Hausverstandes (entwickelt sich bekanntlich am besten, wenn sich die Mutter persönlich um die Erziehung kümmert) in der Lage sind, zu erkennen, dass Evolution (ob physisch, psychisch oder sprachlich) ein Begriff ist, der doch eine starke zeitliche Komponente beinhaltet und deshalb so manche geistige Blähung selbsternannter Kämpferinnen für Frauenrechte absolut entbehrlich sind!
Ich stelle folgende kühne Behauptung auf: Wenn jene, die nicht müde werden nach Gleichberechtigung zu schreien, ihre Energie dafür aufwenden würden, sich darüber klar zu werden, dass es in unserer Welt keine natürliche Gleichberechtigung gibt (Gesetz des Stärkeren! Ober sticht Unter! Wo ein Körper ist, kann kein Zweiter sein!), könnten Sie beginnen, sich darüber Gedanken zu machen, wie sinnvoll es wäre, anstatt sich von gewinnorientierten Betrieben in stundenweise, sklavenartige Niedriglohnjobs hineinemanzipieren zu lassen, sich um ihre Kinder zu kümmern, ihnen die Zeit zu widmen, die man einer Herzensangelegenheit (und das sollten Kinder eigentlich sein) zukommen lassen sollte, ihnen damit die Werte unserer Gesellschaft beibringen könnten und so einen wirklich sinnvollen Beitrag leisten würden, die nächste Generation darauf vorzubereiten, dass es keine natürliche Gleichberechtigung gibt, sondern dass das Geheimnis einer funktionierenden Gesellschaft darin liegt, zu erkennen, dass der „Stärkere“ entscheidet, welchen Platz er in der Gemeinschaft einnehmen darf und wie wichtig es daher ist, durch das Leben der Werte einer Gesellschaft (z.B. ein freundliches Auftreten, gute Umgangsformen, Respekt all jenen gegenüber, die Älter oder hilfsbedürftiger sind als man selbst, Fleiß, das Bedürfnis, sich in die Gesellschaft einzubringen etc.) positiv wahrgenommen zu werden und nicht durch Betteln auf Anerkennung hoffen zu müssen!

Klaus Tejral

Rubrik:: Meinung

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