14.06.2014 0 Kommentare

Zukunftsakademie Mostviertel vermittelt Perspektiven für die Zukunft.

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Foto: Marvin Siefke / pixelio.de

Amstetten | Im März dieses Jahres feierte die Zukunftsakademie Mostviertel ihr fünfjähriges Bestehen. Das Ziel der Zukunftsakademie, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert von Bildung in der Region zu steigern und somit die Wirtschaft vor Ort nachhaltig zu unterstützen, wird auch weiterhin verfolgt.

Was 2007 als Idee in Amstetten geboren und 2009 als Projekt gegründet wurde, ist heute ein gewachsener Verein mit rund 100 Mitgliedern. Als Plattform repräsentiert die Zukunftsakademie die namhaften Unternehmen der Region – Industriebetriebe ebenso wie Klein- und Mittelbetriebe. Gemeinden und Organisationen tragen die Initiative auf breiter Basis mit. Ziel war und ist es, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert von Bildung in der Region zu steigern und somit die Wirtschaft vor Ort nachhaltig zu unterstützen. Bis dato wurden in den verschiedensten Lehrgänge 218 Absolventen sowie in den  sowie Spezialseminare 1.053 Teilnehmer gezählt. Alle Angebote müssen sich grundsätzlich wirtschaftlich selbst tragen, Projekte wie etwa IQ-Net (FFG), ein Qualifizierungsprojekt für Entwickler und Forscher mit einem Fördervolumen von mehr als 600.000 Euro unterstützen die Bildungsbereitschaft aber ganz wesentlich.

Exzellente Bildungsangebote

„Im Auftrag der Mitgliedsbetriebe zählt die Entwicklung eines regionalen Aus- und Weiterbildungsangebotes, insbesondere von Fachhochschullehrgängen und –studiengängen, zu unseren Kernaufgaben“, so Rosemarie Pichler, Projektmanagerin der Zukunftsakademie Mostviertel gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst. „Mit dem Aufbau eines wirtschaftsnahen Portfolios an Qualifizierungsmaßnahmen wird die Möglichkeit geschaffen, sich in der Region exzellenter Bildungsangebote zu bedienen. Ab Herbst stehen neben fünf akademischen Lehrgängen auch zwei Masterlehrgänge zur Weiterbildung zur Verfügung, die sowohl dem Bedarf an Fachqualifikationen als auch dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen für die Zukunft Rechnung getragen.“

Forschungsnetzwerk Mostviertel

Zweite Kernaufgabe sei der Aufbau des Forschungs- und Technologiestandortes Mostviertel. Die gezielte Stimulierung von Forschungsaktivitäten sowie die Hebung der Forschungsleistung sind schlüssige Ergänzungen zum Bildungsangebot, koordiniert über das Forschungsnetzwerk Mostviertel. „Im Blick nach vorne wird über Zukunftsprojekte besonderes Augenmerk auf die Entwicklung junger Menschen gelegt“, erklärt Pichler. „Die Aktivitäten reichen hier von der naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchsförderung bis hin zu temporären Spezialqualifizierungsmaßnahmen. Begleitende Vernetzungsmaßnahmen wie die jährlichen Foren zu Trends und Entwicklungen im Wirtschafts-, Bildungs-, Vertriebs- sowie Forschungs- und Technologiebereich runden das Portfolio ab.“

Mit der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus hat der Verein seit 2012 einen  wichtigen Partner an Bord, der die regionalen Anliegen unterstützt. Die gemeinsame Anstrengung zielt darauf ab, Themen und Angebote nah am Puls der Wirtschaft zu entwickeln und umzusetzen. (dsh)

Info | www.zukunftsakademie.or.at

Rubrik:: Mostviertel

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