10.03.2018 0 Kommentare

Zusätzlich 15 Millionen Euro für Sonnenenergie

Mit dem 12. März stellt der Bund neben der regulären Photovoltaikförderung weitere 15 Millionen Euro für Photovoltaikanlagen und Speicher zur Verfügung. Ab 17 Uhr können Förderanträge online eingereicht werden. Die Reihung erfolgt nach dem „frist come-first serve“-Prinzip.

Stephan Pernkopf vor seiner eigenen Photovoltaikanlage
Foto: Herrgott

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf ist sich sicher, es zahlt sich aus, zu investieren: „Niederösterreich setzt zu 100 Prozent auf Strom aus erneuerbaren Energien. Jeder, der eine Photovoltaikanlage installiert, leistet einen wertvollen Beitrag.“ Den passenden Anreiz bietet alternativ zur Photovoltaiktarifförderung 2018 und 2019 eine Investitionsförderung für Photovoltaikanlagen bzw. Stromspeicher. Ab 12. März, 17 Uhr können Förderanträge bei der Ökostrom-Abwicklungsstelle OeMAG eingereicht werden. Es steht ein Fördervolumen von 15 Millionen Euro zur Verfügung, wobei mindestens 9 Millionen Euro für die Errichtung bzw. Erweiterung von PV-Anlagen vorgesehen sind. Die Antragstellung läuft in zwei Schritten: Zuerst muss ein „Ticket“ gelöst und die wichtigsten Daten eingeben werden. In einem zweiten Schritt können nach frühestens 18 Stunden alle Details dem Förderantrag hinzugefügt werden.

Förderbedingungen

Bei einer Antragstellung, Förderzusage und Vertragsabschluss im Jahr 2018 beträgt der Fördersatz für Photovoltaikanlagen bis 100 Kilowattpeak max. 250 Euro je Kilowattpeak sowie für Photovoltaikanlagen bis 500 Kilowattpeak max. 200 Euro je Kilowattpeak. Zusätzlich können Stromspeicher mit einer Größe von 0,5 bis 10 Kilowattstunden pro Kilowattpeak mit bis zu 500 Euro je Kilowattstunde gefördert werden. Eine Mindestgröße des Speichers mit 0,5 kWh pro kWp PV-Leistung ist jedoch notwendig. „Geht es um die Förderungseinreichung oder auch technische Fragen steht die Energieberatung NÖ unter der Hotline 02742 22 144 als erste Ansprechstelle zur Verfügung und hilft die individuell beste Entscheidung zu treffen“, erklärt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Wie funktioniert ein Stromspeicher?

Unter einem Stromspeicher kann man sich eine große Batterie vorstellen, die wie ein Akku geladen und entladen werden kann. Tagsüber, wenn der Energieverbrauch gering ist, lädt der erzeugte PV-Strom den Speicher auf. Erst wenn der Speicher vollständig aufgeladen ist, wird weiterer überschüssiger PV-Strom in das Netz gespeist. In der Nacht, wenn die PV-Anlage keinen Strom produziert, wird dieser aus dem Speicher entnommen. Durch die Verwendung eines Speichers steigt der Eigenverbrauchsanteil beim PV-Strom von etwa einem Drittel auf bis zu 70 Prozent.

info | oem-ag.at

Energie- und Umweltagentur NÖ, enu.at, 02742 21919

Rubrik:: Panorama

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